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Besser bürsten

Da will man sich zum Frühstück etwas Gesundes gönnen, presst sich ein Glas frischen Orangensaft - und greift damit seine Zähne an. Die gehen davon nicht sofort kaputt. Aber jedes Mal attackiert die Fruchtsäure der Orange den Zahnschmelz. Das dauert nur wenige Minuten. Doch die reichen, um den Schmelz aufzuweichen, Kalzium und Phosphat herauszulösen und so den Zahn zu demineralisieren. Auf Dauer wird er dadurch dünner, empfindlicher, brüchiger, vergleichbar mit einem Gletscher, der langsam schmilzt. Wenn oberflächlich schichtweise Zahnhartsubstanz abgetragen wird, sprechen Mediziner von Zahnerosion.

Der schleichende Substanzverlust ist ein wachsendes Problem. "In den letzten zehn Jahren ist eine extreme Zunahme zu beobachten", sagt Brita Willershausen, Leiterin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde an der Universität Mainz. Zahnerosionen werden zu einer ernsthaften Konkurrenz des Zahnkillers Karies. Während bei Karies Zucker ein zentraler Auslöser ist, ist es bei Zahnerosion Säure. Zwar ist Zahnschmelz die härteste Substanz, die der Körper bilden kann. Fortwährenden Säureattacken hat er dennoch auf Dauer wenig entgegenzusetzen.

Zahnärzte raten zu einer weichen bis mittelharten Zahnbürste mit einem geraden, kleinen Feld von Kunststoffborsten. Sie sollte spätestens alle zwei Monate gewechselt werden, weil sich die Borsten abnutzen und Bakterien, Pilze und Viren mit der Zeit die Bürste besiedeln. Kinder benutzen eine Kinder- oder Babyzahnbürste. Elektrische Zahnbürsten sind kein Luxus, ihre kleinen, rotierenden Bürstenköpfe reinigen optimal. Bei den modernen Modellen vibriert der von einem kleinen Elektromotor angetriebene Bürstenkopf im Schallbereich, wodurch Zahnbeläge rüttelnd entfernt werden. Zahnsteinentfernungsgeräte sind auch eine gute Hilfe für die Entfernung der Zahnbeläge, aber man soll zum professionalen und guten Zahnarzt oder Krankenhaus gehen, sonst wird leicht auf orale oder zahnärztliche Infektionen geführt.

Fluoridhaltige Zahnpasta hilft entscheidend, das Kariesrisiko zu vermindern. Kleinkinder, die oft einen größeren Teil der Reinigungscreme verschlucken, sollten statt der üblichen eine Kinderzahnpasta mit geringerer Fluoridmenge benutzen. Die Zahnpasta sollte keine zu grobkörnigen Putzsubstanzen (wie etwa Kreide oder Salzkristalle) enthalten, weil damit der Zahnschmelz geschädigt werden kann.

Für die Zahnzwischenräume und Kontaktpunkte der Zähne, die mit den normalen Bürsten schwer zu erreichen sind, nimmt man Zahnseide. Am effektivsten ist ungewachste Zahnseide, die allerdings leichter ausfranst und reißt als gewachste.

 

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