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Wenn ihre Zahn tut weh

 Derzeit gibt es in Deutschland nach Schätzung Beckers etwa 250 bis 300 Kieferorthopäden, die ganzheitlich arbeiten. Sie haben die übliche Ausbildung zum Kieferorthopäden abgeschlossen und darüber hinaus an entsprechenden Fortbildungen teilgenommen. "Das Interesse von Seiten der Patienten an unserem Ansatz ist in letzter Zeit gestiegen und steigt immer weiter", sagt Becker. Ob und in welcher Höhe sich die gesetzlichen Krankenkassen an den Kosten für eine ganzheitliche Therapie beteiligen, ist unterschiedlich.

 
Die Hauptursache für Zahnprobleme ist mangelnde bis fehlende Mund- und Zahnhygiene. Doch heißt das, dass keine Zähne geputzt werden? Nein, in den meisten Fällen wird vielmehr nicht richtig geputzt. Die Wahrnehmung des eigenen Putzverhaltens ist dabei das Problem. Das Nichtputzen und fehlende Mund- und Zahnhygiene zur Schädigung führen, ist bekannt. Dadurch entsteht Plaque, die wiederum eine hervorragende Grundlage für Bakterien bildet. Plaque ist ein weit verbreiteter Begriff im Zusammenhang mit der Zahngesundheit. Dabei handelt es sich um einen Belag auf den Zähnen, der durch Speichel, Nahrungsbestandteile und bakterielle Stoffwechselprodukte gebildet wird. Wenn man mit der Zunge über die Zähne fährt, fühlt sich das rau und uneben an. Plaque ist der Nährboden für die Entstehung von Karies.
 
Auch schlechte Aussprache, Kopfschmerzen und sogar Tinnitus können durch Kieferprobleme mitausgelöst werden. So erklärt Brigitte Blum, Sprecherin der Initiative Kiefergesundheit, die Zusammenhänge: Bei einem tiefen Biss, beziehungsweise einem Steilstand der Oberkieferfrontzähne wird die Beweglichkeit des Unterkiefers eingeschränkt. "Es ergibt sich ein verstärkter Belastungsvektor Richtung Kiefergelenk,Wachsgerät, Gelenkkapsel, äußerem Gehörgang und Schädelbasis." Eine entsprechende Therapie könne daher auch bei Tinnitus, Nacken- und Schulterproblemen helfen.
 
Anders als schulmedizinisch orientierte Kieferorthopäden lehnen es ihre ganzheitlich arbeitenden Kollegen ab, zur Gebissregulation Zähne zu ziehen: Gesunde Weisheitszähne zu entfernen, um einen Engstand der Frontzähne zu verhindern, hält Becker für Quatsch. Ein Zahn solle nur dann gezogen werden, wenn er kaputt sei oder ein extremes Hindernis darstelle. Außerdem pocht Becker auf die Einzigartigkeit jedes Gebisses: "Nicht jeder hat die gleichen Zähne", sagt er. Während die herkömmliche Kieferorthopädie von Normmaßen ausgehe, sähen ganzheitlich arbeitende Zahnärzte den Menschen als Individuum. "Wir versuchen, das Wachstum in die richtigen Bahnen zu lenken oder gehemmtes Wachstum anzuregen", sagt Becker. Nach Abschluss der Behandlung habe der Patient ein Gebiss, das der Norm der Schulmedizin ähnlich sei.
 
Wer frühmorgens verschlafen ins Bad taumelt, hat es gut, verglichen mit den alten Römern: Eine Mischung aus Bimsstein und Urin wurde damals angerührt und auf die Zähne gerieben, um peinigenden Zahnschmerzen vorzubeugen. Heute warten in jedem Badezimmer Chemiecocktails auf ihren Einsatz am Zahn. Seit der Dresdner Apotheker Ottmar Heinsius von Mayenburg die Zahncreme 1905 entdeckte, wurde sie in kleinen Schritten weiterentwickelt: Irgendwann überraschte die Zahnpasta mit bunten Streifen,Dentalinstrumente, mit einer Vielzahl ausgefallener Geschmacksrichtungen und schließlich wollte ein Werbe-Biber uns glauben machen, er habe die Kräuter für die Paste eigenhändig gepflückt.

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