Härtefall bei Zahnersatz

Ein Zahnersatz ist oftmals mit hohen Kosten verbunden. Zwar gibt es den sogenannten Festzuschuss für Zahnersatz seitens der Krankenkassen. Dieser deckt oftmals nicht die hohen Kosten. Gerade Menschen mit einem geringen Budget stellen die Kosten oftmals für ein unlösbares Problem dar. Daher gibt es eine Regelung für finanziell schwächere Menschen.

 

In der Regel jedoch übernehmen die Krankenkassen einen Anteil in Höhe von 50 Prozent der anfallenden Kosten für Zahnersatz. Die restlichen Kosten müssen vom Patienten selbst getragen werden und können durchaus mehrere hundert Euro betragen. Die Zuzahlung der gesetzlichen Krankenkassen wird allerdings nur für die Regelversorgung gewährt. Die Regelversorgung bezieht sich immer auf die kostengünstigste Lösung zur Gesunderhaltung, die sich durch den Befund im Heil- und Kostenplan ergibt. Wer höherwertigen Zahnersatz wünscht wie beispielsweise ein Zahnimplantat an Stelle einer Brücke, erhält zwar den Zuschuss für die Regelversorgung mit einer Brücke, muss aber sämtliche Mehrkosten für das Implantat selbst tragen.

 

Beim Härtefall für Zahnersatz bekommt die Person einen doppelten Festzuschuss. Dafür muss ein eindeutiger finanzieller Nachweis bei der Krankenkasse erbracht werden. Sollte auch der doppelte Festzuschuss nicht ausreichen, sind Krankenkassen dazu verpflichtet die Differenz zwischen dem gewährleisteten Sonderzuschuss und den tatsächlichen Kosten zu übernehmen. Dies wird durch das Satzungsrecht gewährleistet.

 

Viele Härtefall-Regelungen findet man im Sozialgesetzbuch V. Dieses regelt Leistungsansprüche unter anderem auch medizinische Sach- und Dienstleistungen wie Heilmittel, Arzneien und künstlichen Prothesen. Zu diesen gehört auch der Zahnersatz. Wenn Versicherte über ein monatliches Bruttoeinkommen von weniger als 994 verfügen, spricht man von einem Zahnersatz-Härtefall. Dieser tritt auch ein, wenn die betroffene Person zusammen mit einem Angehörigen nicht mehr als 1366,75 zur Verfügung hat. Jeder weitere Angehörige zählt mit 248,50 dazu.

 

Für Patienten, die als Geringverdiener gelten und den Eigenanteil für den notwendigen und dringend benötigten Zahnersatz nicht aufbringen können, gilt die Härtefallregelung. Wer unter die Härtefallregelung fällt, erhält von der Krankenkasse den doppelten Zuschuss, wodurch der Eigenanteil vollständig wegfällt. Alleinstehende mit einem Bruttoeinkommen von bis zu 1008 monatlich fallen unter die Härtefallregelung. Bei Ehepaaren gilt die Verdienstgrenze von 1.386, die ebenfalls für Alleinerziehende mit einem Kind gilt. Mit jedem weiteren Familienmitglied welches im Haushalt lebt und zu versorgen ist, addiert sich ein Betrag von 252 hinzu. Patienten, die Zahnersatz benötigen und glauben, sich diesen nicht leisten zu können, sollten von daher dringend überprüfen ob sie nicht unter die Härtefallregelung fallen.autoklaven

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