Parodontitis Therapie

Parodontose führt bei Erwachsenen öfter zu Zahnverlust als die gefürchtete Karies. Die Parodontitis ist mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden. Die Gefahren, die sich durch eine Entzündung des Zahnfleisches ergeben, sind in der Bevölkerung bisher nur wenig bekannt. So kann eine unbehandelte Parodontitis zu Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes, Frühgeburten und Atemwegserkrankungen führen.

 

Durch eine Parodontitis werden das Zahnfleisch und das darunter liegende Gewebe angegriffen. Eine effektive Therapie ist daher sehr wichtig. Sie hat im Wesentlichen zwei Ziele: die Bakterien als Verursacher der Krankheit beseitigen und die Entzündung stoppen. In vielen Fällen kann der Zahnarzt eine Parodontitis stoppen, indem er die Zahnoberfläche gründlich reinigt. Nach der Behandlung muss der Patient seine Zähne regelmäßig gut pflegen.

 

Die Professionelle Zahnreinigung ist nicht nur eine Vorsorgemaßnahme, sondern auch ein Bestandteil der Parodontitis-Behandlung. So können weiche und harte Plaques über dem Zahnfleischrand entfernt werden.Dental Kieferorthopädie Bracket

 

Zudem müssen im Rahmen der Parodontitis-Therapie defekte Zähne versorgt werden, beispielsweise mit Füllungen. Nach dieser ersten Phase müssen die Beläge und Bakterien in den Zahnfleischtaschen, also unterhalb des Zahnfleischrands, entfernt werden. Das geschieht mit einem speziell geformten Instrument oder – etwas schneller – mit Ultraschallgeräten. Diese Plaqueentfernung ist für den Patienten gegebenenfalls schmerzhaft. Ist dies der Fall, kann sie unter lokaler Betäubung erfolgen. Das Ergebnis wird nach zwei bis drei Wochen kontrolliert und die Behandlung gegebenenfalls an einigen Stellen wiederholt.

 

Bei schwerwiegenden Formen einer Parodontitis setzt der Zahnarzt Antibiotika ein, um die Bakterien zu bekämpfen, welche die Entzündung ausgelöst haben. In manchen Fällen ist auch die Entfernung erkrankten Gewebes und eine Glättung der Wurzeloberfläche erforderlich. Auch entzündungshemmende Mittel sowie Schmerzmittel kommen zum Einsatz.

 

In sehr fortgeschrittenen Stadien der Parodontitis mit sehr tiefen Zahnfleischtaschen ist in manchen Fällen ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Die betroffenen Bereiche werden aufgeschnitten, um die Plaques zu entfernen. Anschließend wird die Wunde vernäht oder geklebt. Wenn die Zähne nur noch sehr wenig Halt haben, muss manchmal auch der Knochen mit Knochenersatzmaterialien aufgefüllt werden.

 

Die wenigsten der genannten möglichen Parodontitis-Ursachen werden in der schulmedizinischen Parodontitisbehandlung berücksichtigt. Im Mittelpunkt der zahnärztlichen Therapie steht die Keimreduzierung. Zu diesem Zweck müssen Zahnstein, Zahnbeläge und auch stark befallenes Zahnfleischgewebe an der Zahnfleischinnenhaut entfernt werden.

 

Wichtige Ziele der Parodontitis-Therapie bestehen darin, den Patienten bestmöglich über die Erkrankung aufzuklären und ihm Hilfestellungen zur optimalen Zahnpflege zu geben. Hält sich der Parodontitis-Patient an die Vorgaben des Zahnarztes zur Zahnpflege, leistet er dadurch einen wesentlichen Beitrag für eine verbesserte Gesundheit der Zähne und des Zahnfleischs.

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